Unser Schaukasten am Friedhof

In einem Schaukasten neben dem Haupteingang zum Gröbenzeller Friedhof wird die Ortsgruppe Gröbenzell des Bund Naturschutz ab sofort Tipps und Empfehlungen geben, wie Sie einen Beitrag zu Artenvielfalt, Natur- und Umweltschutz leisten können. Schauen Sie doch mal vorbei.

 

Gründung unserer Jugendgruppe

Wir sind 7 Jugendliche, denen die Zukunft unseres Planeten wichtig ist. Deshalb setzen wir uns für den Umweltschutz ein und hoffen auch andere motivieren zu können mit uns aktiv zu werden.

Wir freuen uns sehr über Neuzugänge, die sich uns anschließen, uns tatkräftig unterstützen und gerne auch neue Ideen mit einbringen.

Unter anderem haben wir bereits Müll aus dem Gröbenbach gefischt und fast 900 Krokusse auf einer Gemeindefläche gesetzt (siehe Foto).

Folgende Aktionen sind aktuell geplant oder in Vorbereitung:

Bau von Insekten-Nisthilfen

Gemüsebeete zur Förderung von regionalen Produkten

Jede Menge Spaß und neue Freundschaften sind garantiert.

 

Bei Interesse meldet euch bei   zwoelf-18@bundnaturschutz-groebenzell.de

oder bei neumann@bundnaturschutz-groebenzell.de

(Mobil: 0152 0824 0931)

World Clean Up Day 19. Sept. 10 – 13 Uhr in Gröbenzell – Treffpunkt vor dem Bürgerhaus

Am 19.9. hat der Bund Naturschutz gemeinsam mit der Agenda 21, Eine-Welt-Gruppe, dem Handballverein HCD, der Johannesapotheke und den GRÜNEN beim World-Clean-Up-Day sehr erfolgreich mitgemacht. Über 50 Personen haben Gröbenzell von Müll gesäubert. Dabei sind geschätzt 150 kg Müll zusammengekommen, ein volle Ladefläche eines Klein-LKW. Neben vielen tausend Zigarettenkippen wurde Flaschen, ein Tretroller und ein Feuerlöscher gefunden. Ein ganz neues Müllproblem sind zahlreiche verlorene oder weggeworfene Einmal-Masken.

Picknick for future am 9.8. um 11 Uhr im Bürgerpark – Start von „Gröbenzell for future“

Eine erste Aktion der neuen Initiative „Gröbenzell for future“ findet im Freien statt: ein „Picknick for future“ am Sonntag, 9. August. Auf Picknickdecken – unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln – treffen sich Menschen in geselliger Runde im Bürgerpark. Gleichzeitig kann man sich über die Arbeit der Gruppe, über „slow food“ und Unverpacktläden informieren.

Sie sind herzlich eingeladen. Bitte bringen Sie Essen, Trinken und eine Decke selbst mit. Wir freuen uns, wenn Sie möglichst plastikfreie Transportbehältnisse nutzen. Bei Regenwetter muss die Veranstaltung ausfallen.

11.7. Neustart des Repair Cafes – nur für Fahrräder

Nach dem coronabedingten Ausfall von zwei Terminen des Repair Cafes gibt es am 11.7. einen Neustart unter geänderten Bedingungen:

Repariert wird am 11.7. zwischen 12 und 16 Uhr – nur nach Anmeldung und wir können diesmal nur einen Fahrrad-Service entbieten.

Gröbenzell putzt sich raus – eine traurig erfolgreiche Müllsammlung

Sammeln auch Sie Müll in Gröbenzell! Helfen Sie mit unseren Ort von achtlos weggeworfenen Dingen zu befreien, Verpackungsmüll, Zigarettenkippen und ähnlichem. Insbesondere Plastik zerfällt in der Umwelt in immer kleinere Teile und gerät in Gewässer, von wo es praktisch nicht mehr zurückholbar ist.

Unser Buchtipp: „Mein Wildbienen-Buch – Die abenteuerliche Reise der Wildbiene Mia“ von Anke Simon

Pünktlich zur 50 Jahr-Feier der Kreisgruppe erscheint unser Wildbienen-Kinderbilderbuch mit pädagogischem Begleitteil im Landkreis auf dem Büchermarkt. Durch die Hilfe zahlreicher Förderer ist es möglich, allen Schulen und Kitas im Landkreis FFB, kostenlos Exemplare zukommen zu lassen.

Repair Cafe

Die Corona-Pandemie und ihre Folgen für Natur- und Umweltschutz

Der Bund Naturschutz fordert, die Biodiversitäts- und die Klimakrise ebenso ernst zu nehmen, wie die
Covid-19-Pandemie, wenn nicht sogar noch ernster. Was müssen wir aber in der Realität
beobachten? Ein Tempolimit auf Autobahnen wird als Verbotspolitik diffamiert, Landwirten
glaubt man nur über Freiwilligkeit und finanzielle Anreize mehr biodiversitätsfördernde
Maßnahmen zumuten zu können und ein Kohleausstiegsgesetz wird trotz eines, in einer
aufwändigen Kommission erarbeiteten, gesellschaftlichen Konsens seit Monaten verschleppt
und verwässert. Verwundert reibt man sich die Augen, wenn wir nun sehen, was zur
Eindämmung der Covid-19-Pandemie passiert: Wir beobachten eine Handlungsbereitschaft
auf die Krise mit Maßnahmen zu reagieren, die vor wenigen Wochen noch völlig unmöglich
und unzumutbar schienen. Das als ambitioniert angekündigte Klimapaket der
Bundesregierung war inhaltlich schwach und mutlos und wurde mit der „Politik des
Machbaren“ begründet. Die jetzt ergriffenen Maßnahmen in Deutschland und vielen anderen
Ländern der Erde basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Maßnahmen zeigen,
dass wirkliches politisches Handeln möglich ist, wenn der Handlungsdruck und die
unmittelbare reale Gefahr groß ist. Es zeigt aber auch den politisch Verantwortlichen, dass die
Zivilgesellschaft in akuter Gefährdung einschneidende Maßnahmen nicht nur akzeptiert
sondern vom Staat und der Demokratie auch erwartet.
Die Folgen der Biodiversitäts- und der Klimakrise sowie die vorgeschlagenen Maßnahmen zu
ihrer Bekämpfung gründen ebenso in den Erkenntnissen der Wissenschaft wie die Covid-19-
Erkrankung. Ein mutigeres und entschlosseneres Vorgehen gegen die beiden Krisen ist deshalb
mehr als überfällig.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie auf folgendem Link: BUND_Naturschutz_Covid-19-Pandemie_und_Folgen_20-04-23

„Gärten des Grauens“ verhindern

Ein unter Umweltgesichtspunkten furchtbarer Modetrend ist der zu „Gärten des Grauens“, also Kiesgärten, vollversiegelten bzw. vegetationsfreien Gärten. Immer mehr Gartenbesitzer setzen aufgrund scheinbarer Pflegeleichtigkeit auf solche Kies- oder Granitgärten und auf Gabionenwände (mit Kies befüllte Drahtkästen) statt Hecken oder Zäune.